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Kulturangebote
Die Museumsgesellschaft Tübingen entstand Anfang des 19. Jahrhunderts, als sich verschiedene Lesezirkel von Studenten und Professoren zusammenschlossen, um für Kultur und Geselligkeit ein Forum zu schaffen. Bald wurde das heute noch zwischen Altstadt und Universität stehende historische Gebäude am Anfang der Wilhelmstraße erstellt,das zwar vielfach umgebaut, erweitert und restauriert wurde, aber prinzipiell immer noch die ursprünglichen Funktionen erfüllt: Musik, Theater, Literatur und gesellschaftlich-kulturelles Leben zu ermöglichen und zu bereichern. Die Museumsgesellschaft versteht sich als Schnittstelle zwischen den Bürgern der Stadt Tübingen und der Universität.

Neben den speziellen Angeboten für ihre Mitglieder (Vorträge, Lesungen u. a.) bietet die Museumsgesellschaft allen Interessenten im Bereich anspruchsvoller Kultur attraktive Möglichkeiten:

  • Klassische Musik: Die Konzertreihe in der Wintersaison bringt – für Abonnenten wie im Freiverkauf (mit besonders attraktiven Angeboten für Studenten, wie etwa dem "Last-Minute-Ticket" zum sehr günstigen Preis an der Abendkasse) – Jahr für Jahr Weltstars der klassischen Musik in die Universitätsstadt: Vom Klaviersolisten über Kammermusikensembles bis hin zu großen Orchestern aus aller Welt. Hinzu kommen das zweitägige Pianistenfestival und die stimmungsvolle Reihe der Bebenhäuser Sommerkonzerte (acht Konzerte im Kloster Bebenhausen), dazu immer wieder auch Sonderkonzerte. Die Museumsgesellschaft veranstaltet die-se Konzertreihe in Kooperation mit dem Kulturreferat der Universität Tübingen und der Universitätsstadt, und sie bezieht in ihre Planungen auch ausgewiesene regionale Solisten und Ensembles bzw. Orchester mit ein und legt dabei auch Wert auf die Kooperation mit den Tübinger Partnerstädten und anderen Kulturinstitutionen in Tübingen.

  • Theater: In Verbindung mit der Konzertdirektion Landgraf bringt die Museumsgesellschaft jährlich fünf Theaterabende in den Schillersaal des Museums, die immer wieder bekannte Theater- und Fernsehschauspieler auf der Bühne zeigen. Klassische Dramen stehen dabei neben anspruchsvollen Stücken der Gegenwartsliteratur und hin und wieder auch guter Bühnenunterhaltung. Eine interessante Tendenz der letzten Jahre stellen die Versuche der Dramatisierung von Werken erzählender Literatur (wie etwa von Thomas Manns "Zauberberg" oder Hermann Hesses "Steppenwolf") dar.

  • Literatur, Lesungen: In den stilvoll restaurierten Sälen des "Museums" (Uhlandsaal, Silchersaal) finden immer wieder Autorenlesungen und Rezitationsabende statt, bei denen die Museumsgesellschaft häufig mit Tübinger Buchhandlungen und mit der Universität zusammenarbeitet.

  • Die Bibliothek der Museumsgesellschaft, die alle Kriege und Zeitläufte unversehrt überstanden hat und eine Fülle wertvoller historischer Bücher aus allen Wissensgebieten enthält, steht nicht nur den Mitgliedern, sondern auch der interessierten Öffentlichkeit nach Voranmeldung zur Benutzung offen. Die Bestände können über die Internetseite der Museumsgesellschaft recherchiert werden. - Das Archiv der Museumsgesellschaft wird vom Universitätsarchiv verwahrt und der Forschung zur Verfügung gestellt.

  • Historische Säle als Veranstaltungsort: Die Museumsgesellschaft stellt ihre historischen Säle nicht nur für Festlichkeiten und Bälle verschiedenster Art gegen eine faire Saalmiete zur Verfügung, sondern ermöglicht vor allem auch Kongresse und Tagungen, Vortragsveranstaltungen und Schulungen in ihren Räumen. Moderne Präsentationstechnik steht dabei ebenso zur Verfügung wie die nötige Office-Infrastruktur (Internet, Kopierer etc.).

    Die Mitgliedschaft in der Museumsgesellschaft lohnt sich!
    Man kann sie auch über die Internetseite online beantragen. Der Mitgliedsbeitrag beträgt derzeit 75 € pro Person und Jahr. Die Vorteile bestehen in spürbaren Ermäßigungen bei allen Konzerten und Konzertabonnements, ebenso beim Theaterbesuch, sowie in regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen, die exklusiv für die Mitglieder offen stehen: Vorträge von Wissenschaftlern und Personen des öffentlichen Lebens, Ausstellungsführungen und besondere Lesungen.